{"id":65,"date":"2017-10-05T16:30:57","date_gmt":"2017-10-05T14:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/seinenkel.de\/wordpress\/?page_id=65"},"modified":"2017-10-05T16:30:57","modified_gmt":"2017-10-05T14:30:57","slug":"4-welche-grenzen-haben-diese-medien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/seinenkel.de\/wordpress\/?page_id=65","title":{"rendered":"4.\tWelche Grenzen haben diese Medien?"},"content":{"rendered":"<p>Auch in der analogen Welt gilt: Jedes Informationsmedium hat Grenzen. Ein Brief erreicht den Empf\u00e4nger nicht schneller, als die Post ihn transportieren kann. Auf einer A5-Seite kann kein Plakat mit den Seitenma\u00dfen 42 cm mal 29,7 cm entstehen.<\/p>\n<p>Da digitale Medien nun einmal ein Modell der analogen Welt abbilden, ist das nat\u00fcrlich genauso. Teilweise sind digital erstellte Medien, wenn sie den Empf\u00e4nger erreichen sogar wieder analoge Medien. Denken wir nur einmal an das Arbeitsblatt, das wir ausgedruckt zur Verf\u00fcgung stellen. Die Grenzen digitaler Medien ergeben sich aus verschiedenen Aspekten, die hier nur umrissen werden sollen.<\/p>\n<h2>Technische Grenzen<\/h2>\n<p>Leicht nachvollziehbar lassen sich digitale Medien nur dann nutzen, wenn die daf\u00fcr jeweils notwendigen Systeme verf\u00fcgbar sind. Fehlt ein komplexes B\u00fcrosoftwarepaket, lassen sich Bildschirmpr\u00e4sentationen nicht erstellen oder anzeigen. Haben wir am Rechner keine Netzwerkverbindung, lassen sich echte Internetseiten nicht aufrufen. Fehlt ein Videoschnittprogramm, lassen sich Filme nicht manipulieren. Gibt es keinen Projektor oder ein gro\u00dfes Display, k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere Menschengruppen nur schwer gleichzeitig auf einen ausreichend gro\u00dfen Bildschirm schauen. Sind weniger Arbeitspl\u00e4tze als Arbeitswillige vorhanden, kann nicht jeder an einem eigenen Arbeitsplatz arbeiten.<\/p>\n<h2>Mediale Grenzen<\/h2>\n<p>Wie wir an der obigen \u00dcbersicht gesehen haben, hat jedes Medium seinen eigenen Wirkungsbereich. Daraus ergeben sich aber auch gleichzeitig dessen Grenzen. Jedes \u00dcbertragungsmittel (und das bedeutet ja der Begriff Medium) kann nur einen begrenzten Teil an Informationen beinhalten. Kl\u00e4nge vermitteln von sich aus keine Bilder, auch wenn wir auf Grund von Erfahrungen mitunter optische Eindr\u00fccke damit verbinden. Reine Texte vermitteln keine T\u00f6ne oder Farben, auch wenn wir uns das Geschriebene mit eigenen Bildern vorstellen k\u00f6nnen. Die Liste lie\u00dfe sich weiter fortsetzen.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig werden deshalb heute verschiedene Medien miteinander kombiniert. Wir sprechen deshalb von multimedialen Werken. Die einfachste Form davon ist bereits ein Text mit einer Illustration.<\/p>\n<h2>Rechtliche Grenzen<\/h2>\n<p>Das Urheberrecht stellt einen nicht zu untersch\u00e4tzenden Aspekt bei der Erstellung digitaler Medien dar. Mit der Weitergabe eines Werkes an andere, nicht zum Kreis der eigenen Familie geh\u00f6rende Personen, ist im Normalfall der Fakt der Ver\u00f6ffentlichung juristisch gegeben. Damit unterliegen auch alle digital aufbereiteten Medien dem Urheberrecht und seinen engen Grenzen. Das muss sowohl beim Einsatz von Bildern, Tonaufnahmen und Videos als auch und ganz besonders bei der Nutzung von Aufgabenmaterial aus Lehrwerken beachtet werden. Der Gesetzgeber erlaubt in der Schule die Nutzung von Aufgaben aus \u201e<strong><em>einem Werk \u2026 nur einmal pro Schuljahr und Klasse bis zu 10 % (max. 20 Seiten)<\/em><\/strong>\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> eines Lehrbuches (nicht Arbeitsheftes) und auch nur in der eigenen Klasse.<br \/>\nF\u00fcr digitale Kopien gelten teilweise noch weitergehende Einschr\u00e4nkungen. Das gilt ebenso, wenn mit Sch\u00fclern Arbeiten auf digitalem Weg erstellt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Ergebnisse aus Sch\u00fclerhand gilt zudem, dass der Sch\u00fcler die Rechte daran besitzt. Im Zweifelsfall muss deshalb eine Abtretungserkl\u00e4rung vorliegen, wenn das Ergebnis f\u00fcr Ausstellungen, Wettbewerbe etc. genutzt werden soll<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> \u00a9http:\/\/schulbuchkopie.de\/index.php\/digitale-kopie-was-geht-was-geht-nicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in der analogen Welt gilt: Jedes Informationsmedium hat Grenzen. Ein Brief erreicht den Empf\u00e4nger nicht schneller, als die Post ihn transportieren kann. Auf einer A5-Seite kann kein Plakat mit den Seitenma\u00dfen 42 cm mal 29,7 cm entstehen. Da digitale Medien nun einmal ein Modell der analogen Welt abbilden, ist das nat\u00fcrlich genauso. 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